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    <title>thequestionlab</title>
    <link>https://www.thequestionlab.com</link>
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    <item>
      <title>„Hab ich schon probiert“: Warum Coaching mit Fragen mehr hilft als jeder Ratschlag</title>
      <link>https://www.thequestionlab.com/coaching-oder-beratung</link>
      <description>Ratschläge prallen oft ab. Was Coaching von Beratung unterscheidet und warum gute Fragen dich schneller zu deiner eigenen Lösung führen.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          „Hab ich schon probiert“
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
           Kennst du dieses Gespräch? Jemand erzählt dir von einem Problem. Du hörst zu und hast schnell eine Idee:
          &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          „Hast du schon mal versucht, …?“
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          „Ja, hab ich schon probiert.“
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Du legst nach: „Und wenn du …?“
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          „Ja, aber das geht bei uns nicht.“
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Nach dem dritten Vorschlag seid ihr beide frustriert. Du, weil deine guten Ideen abprallen. Dein Gegenüber, weil es sich nicht verstanden fühlt. Der Psychiater Eric Berne hat dieses Muster schon in den 1960er-Jahren beschrieben und ihm einen treffenden Namen gegeben: „Warum nicht …? – Ja, aber …“.
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
           ﻿
          &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Ich erlebe dieses Muster ständig, vor allem bei Menschen, die schon viel Beratung hinter sich haben. Sie haben Ratschläge von Kolleg:innen, Vorgesetzten und Berater:innen bekommen. Sie haben Bücher gelesen. An Ideen mangelt es ihnen nicht. Trotzdem bewegt sich nichts.
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Beratung und Coaching sind nicht dasselbe
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Warum Fragen mehr bewirken als Ratschläge
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Ein guter Ratschlag setzt voraus, dass du den anderen sehr gut kennst
          &#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
           ﻿
          &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Weniger Ratschläge, mehr Klarheit
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Beratung hat ihren Platz. Wenn dir Wissen fehlt, hol dir Expertise. Aber wenn du schon alles gehört hast und trotzdem nicht weiterkommst, brauchst du keinen weiteren Ratschlag. Dann brauchst du jemanden, der die Fragen stellt, die du dir selbst noch nicht gestellt hast.
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
           ﻿
          &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Du musst nicht warten, bis du im Coaching sitzt, um das auszuprobieren. Wenn dir das nächste Mal jemand von einem Problem erzählt, halte deinen ersten Ratschlag zurück und frag stattdessen:
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Im Alltag werden die Begriffe oft vermischt. Dabei setzen beide an einem ganz anderen Punkt an.
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
          Beratung bringt Wissen von außen.
         &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
           Eine Expertin analysiert die Situation und gibt Ideen, Empfehlungen und Ratschläge. Das ist sinnvoll, wenn dir Fachwissen fehlt: bei einer Steuerfrage, einer IT-Architektur oder einem Vertragsdetail.
          &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
          Coaching setzt bei dir an.
         &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Ein Coach gibt dir keine Lösung vor, sondern stellt Fragen, mit denen du deine eigene Lösung findest. Das ist sinnvoll, wenn es nicht an Wissen fehlt, sondern an Klarheit: bei Entscheidungen, Führungsfragen, festgefahrenen Situationen oder der Frage, wie es beruflich weitergeht.
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Viele Menschen, die zu mir ins Coaching kommen, haben das Gefühl, schon alles gehört zu haben. Ihnen fehlt kein weiterer Ratschlag. Ihnen fehlt der Raum, in dem sie selbst klar denken können.
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Damit ein Ratschlag wirklich passt, müsstest du alles über dein Gegenüber wissen: was schon versucht wurde und woran es gescheitert ist, welche Menschen beteiligt sind, welche Werte im Spiel sind, was sich jemand zutraut und was nicht. Das weißt du fast nie. Deshalb trifft der Ratschlag so oft daneben, und deshalb kommt so oft: „Hab ich schon probiert.“
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Dazu kommt ein gut belegter Effekt aus der Entscheidungsforschung: Menschen gewichten fremde Ratschläge systematisch geringer als ihre eigene Einschätzung. Die Psychologen Ilan Yaniv und Eli Kleinberger haben das als egozentrisches Abwerten von Ratschlägen beschrieben. Der Grund: Die eigenen Gründe kennen wir von innen, die Gründe des anderen nur von außen.
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
           ﻿
          &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Im Coaching muss ich nicht alles wissen. Ich bilde Hypothesen.
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Im systemischen Coaching arbeite ich anders. Ich muss nicht alles über dich wissen, um dir zu helfen. Stattdessen bilde ich Hypothesen: Vermutungen darüber, was in deiner Situation eine Rolle spielen könnte. Vielleicht geht es gar nicht um die Entscheidung selbst, sondern um die Erwartung eines bestimmten Menschen. Vielleicht weißt du längst, was du willst, und es fehlt nur die Erlaubnis.
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Diese Hypothesen spreche ich nicht als Ratschlag aus. Ich übersetze sie in Fragen. „Wer wäre am meisten überrascht, wenn du dich dafür entscheidest?“ „Angenommen, du müsstest niemandem etwas erklären: Was würdest du tun?“
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Und dann beobachte ich, welche Resonanz entsteht. Wird es still? Kommt eine schnelle, glatte Antwort? Oder ein „Hm, das ist interessant“? Die Resonanz zeigt mir, ob die Hypothese trägt oder ob ich sie verwerfen muss. Eine Hypothese, die nicht passt, richtet keinen Schaden an. Sie wird einfach durch die nächste ersetzt. Ein Ratschlag, der nicht passt, kostet dagegen Vertrauen.
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
           ﻿
          &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Diese Art zu arbeiten ist kein Bauchgefühl. Das Hypothetisieren gehört seit den 1980er-Jahren zu den Grundprinzipien der systemischen Beratung, beschrieben unter anderem von der Mailänder Gruppe um Mara Selvini Palazzoli.
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Selbst gefundene Lösungen werden umgesetzt
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Der vielleicht wichtigste Unterschied zeigt sich nach dem Gespräch. Forschung zum sogenannten Question-Behavior-Effect zeigt: Eine gezielt gestellte Frage verändert Verhalten stärker als eine Aussage oder ein Ratschlag. Eine Lösung, die du selbst entwickelt hast, passt zu deinem Leben, zu deinen Werten und zu deinen Möglichkeiten. Sie muss nicht erst überzeugen, sie ist schon deine. Und deshalb setzt du sie auch um.
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
           „Was hast du schon ausprobiert, und was davon hat zumindest
          &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          ein bisschen funktioniert
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          ?“
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Du hast genug Ratschläge gehört und willst selbst zu Klarheit finden?
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
           Im
          &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/coaching"&gt;&#xD;
      
          Coaching Lab
         &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
           arbeite ich mit dir an deinem Anliegen, mit Fragen statt fertiger Lösungen.
          &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          weiterdenken
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
          Quellen
         &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
           Berne, E. (1964). Games People Play: The Psychology of Human Relationships. New York: Grove Press.
          &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
           Yaniv, I. &amp;amp; Kleinberger, E. (2000). Advice taking in decision making: Egocentric discounting and reputation formation. Organizational Behavior and Human Decision Processes, 83(2).
          &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
           Selvini Palazzoli, M., Boscolo, L., Cecchin, G. &amp;amp; Prata, G. (1980). Hypothesizing – Circularity – Neutrality: Three guidelines for the conductor of the session. Family Process, 19(1).
          &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
           Wilding, S. et al. (2020). Meta-Analyse zum Question-Behavior-Effect, Health Psychology Review.
          &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/af29aa35/dms3rep/multi/thequestionlab-coaching-veraenderung-durch-fragen--annalenaduschl.jpg" length="180906" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Mon, 26 Oct 2026 06:45:35 GMT</pubDate>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Antworten sind billig geworden: Warum Fragenkompetenz zur Zukunftskompetenz wird</title>
      <link>https://www.thequestionlab.com/fragenkompetenz-zukunftskompetenz</link>
      <description>KI liefert Antworten in Sekunden. Was dadurch knapp wird: die richtige Frage. Warum Fragenkompetenz zur Zukunftskompetenz wird – mit aktuellen Studien.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Antworten sind billig geworden
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Vor zehn Jahren war Wissen ein Wettbewerbsvorteil. Wer die Antwort kannte, war gefragt. Heute tippt jede:r eine Frage in ChatGPT und bekommt in Sekunden eine Antwort, die flüssig formuliert ist, gut strukturiert und überzeugend klingt.
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Antworten sind billig geworden. Das verändert, was in Organisationen knapp ist. Knapp ist nicht mehr die Antwort. Knapp ist die richtige Frage. Und die Fähigkeit, eine Antwort zu hinterfragen, bevor man sich auf sie verlässt.
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Genau deshalb halte ich Fragenkompetenz für eine der wichtigsten Zukunftskompetenzen. Nicht als netter Soft Skill, sondern als handfeste Voraussetzung dafür, dass Menschen mit KI gute Entscheidungen treffen.
          &#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
           ﻿
          &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Drei Gründe, warum Fragen zur Zukunftskompetenz werden
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Was das für Organisationen heißt
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Viele Unternehmen investieren gerade in KI-Schulungen: welche Tools, welche Prompts, welche Regeln. Das ist wichtig. Aber es greift zu kurz, wenn die Grundlage fehlt. Ein Team, das im Meeting keine kritischen Fragen stellt, stellt sie auch der KI nicht.
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
          Fragenkompetenz lässt sich lernen, und sie wirkt an mehreren Stellen gleichzeitig:
         &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
           Im Umgang mit KI:
          &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
            Bessere Fragen führen zu besseren Ergebnissen, und kritisches Nachfragen schützt vor überzeugend klingenden Fehlern.
           &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
           In der Zusammenarbeit:
          &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
            Teams, in denen gefragt statt nur berichtet wird, entdecken Probleme früher und entwickeln mehr Ideen.
           &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
           In der Führung:
          &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
            Führungskräfte, die fragen statt Antworten vorzugeben, fördern Eigenverantwortung. Mehr dazu in meinem Beitrag
           &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;a href="/fuehren-mit-fragen"&gt;&#xD;
        
           Führen mit Fragen
          &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
           .
          &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Drei Fragen, die du ab morgen jeder KI-Antwort stellen kannst, und übrigens auch jeder Präsentation im nächsten Meeting:
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ol&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
           Welche Annahme steckt in dieser Antwort?
          &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
           Was müsste stimmen, damit sie falsch ist?
          &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
           Wen müsste ich noch fragen, bevor ich mich darauf verlasse?
          &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ol&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Die letzte Frage kann keine KI für dich beantworten. Sie führt zurück zu den Menschen in deiner Organisation, und genau dort entfaltet Fragenkompetenz ihre größte Wirkung.
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          1
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          KI beantwortet nur die Frage, die du stellst
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Ein Sprachmodell ist so gut wie die Frage, die es bekommt. Wer ein Problem unscharf beschreibt, bekommt eine unscharfe Antwort. Wer die falsche Frage stellt, bekommt eine präzise Antwort auf das falsche Problem. Was heute „Prompting“ heißt, ist im Kern nichts Neues: die Fähigkeit, eine gute Frage zu formulieren. Sie entscheidet darüber, ob KI im Unternehmen Zeit spart oder nur schneller Mittelmaß produziert.
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Die Frage wird zum Wettbewerbsvorteil
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          KI wird immer bessere Antworten liefern. Was sie nicht ersetzen kann, ist ein Mensch, der weiß, was er eigentlich wissen will, und der nachfragt, wenn etwas zu glatt klingt. Organisationen, die das früh erkennen, investieren nicht nur in Tools, sondern in die Fähigkeit ihrer Menschen, gute Fragen zu stellen.
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
          Und jetzt die Frage an dich:
         &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Wann hast du zuletzt eine Antwort übernommen, die du hättest hinterfragen sollen?
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/af29aa35/dms3rep/multi/postit-lila-02.webp" alt="Hellviolettes, zerknittertes Blatt Papier, das den gesamten Bildausschnitt ausfüllt"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Wer nicht nachfragt, übernimmt die Fehler
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Wie wichtig das Hinterfragen ist, zeigt eine viel zitierte Feldstudie von Harvard Business School und Boston Consulting Group. 758 Berater:innen bearbeiteten realistische Aufgaben, ein Teil davon mit GPT-4. Bei Aufgaben, die gut zu den Stärken der KI passten, waren die KI-Nutzer:innen deutlich besser: Sie erledigten 12,2 % mehr Aufgaben, arbeiteten 25,1 % schneller und lieferten über 40 % höhere Qualität.
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
           ﻿
          &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Bei einer Aufgabe außerhalb dieser Stärken drehte sich das Bild. Wer KI nutzte, kam mit einer um 19 Prozentpunkte geringeren Wahrscheinlichkeit zur richtigen Lösung. Die Empfehlungen klangen trotzdem überzeugend. Das Problem war nicht die KI. Das Problem war, dass ihre Antworten zu selten hinterfragt wurden.
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          2
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Was Unternehmen künftig am meisten brauchen, beginnt mit einer Frage
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Der Future of Jobs Report 2025 des World Economic Forum zeigt, welche Kompetenzen Arbeitgeber für die kommenden Jahre für entscheidend halten. An erster Stelle steht analytisches Denken: Sieben von zehn Unternehmen bezeichnen es als zentral. Als Kompetenzen, die bis 2030 an Bedeutung gewinnen, nennt der Bericht neben KI-Kompetenz ausdrücklich kreatives Denken sowie Neugier und lebenslanges Lernen. Gleichzeitig erwarten Arbeitgeber, dass sich 39 % der Kernkompetenzen ihrer Mitarbeitenden bis 2030 verändern.
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
           ﻿
          &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Schau dir diese Liste genau an. Analytisches Denken beginnt mit der Frage „Stimmt das wirklich?“. Kreatives Denken beginnt mit „Was wäre, wenn …?“. Und Neugier ist im Grunde nichts anderes als die Gewohnheit, Fragen zu stellen. Fragenkompetenz ist keine weitere Zukunftskompetenz auf der Liste. Sie ist die Grundlage für viele der anderen.
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          3
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Du willst Fragenkompetenz in deiner Organisation verankern?
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Im Workshop The Question Lab – Foundations lernen Teams und Führungskräfte, mehr und bessere Fragen zu stellen, wissenschaftlich fundiert und direkt im Arbeitsalltag anwendbar.
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          weiterdenken
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
          Quellen
         &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
            Dell’Acqua, F., McFowland, E., Mollick, E., Lifshitz-Assaf, H., Kellogg, K., Rajendran, S., Krayer, L., Candelon, F. &amp;amp; Lakhani, K. (2023). Navigating the Jagged Technological Frontier: Field Experimental Evidence of the Effects of AI on Knowledge Worker Productivity and Quality. Harvard Business School Working Paper 24-013.
           &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;a href="https://empirical-economics-of-ai.vercel.app/papers/DellAcquaMcFowlandMollickEtAl_2023_NavigatingJaggedTechnological" target="_blank"&gt;&#xD;
        
           Zusammenfassung
          &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
            World Economic Forum (2025). The Future of Jobs Report 2025, Kapitel 3: Skills Outlook.
           &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;a href="https://www.weforum.org/publications/the-future-of-jobs-report-2025/in-full/3-skills-outlook/" target="_blank"&gt;&#xD;
        
           weforum.org
          &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/af29aa35/dms3rep/multi/thequestionlab-workshop-teamentwicklung-nathalie-starke--annalenaduschl.jpg" length="166367" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Mon, 26 Oct 2026 06:30:05 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.thequestionlab.com/fragenkompetenz-zukunftskompetenz</guid>
      <g-custom:tags type="string">zukunftskompetenz</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/af29aa35/dms3rep/multi/thequestionlab-workshop-teamentwicklung-nathalie-starke--annalenaduschl.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/af29aa35/dms3rep/multi/thequestionlab-workshop-teamentwicklung-nathalie-starke--annalenaduschl.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Führen mit Fragen: Warum gute Führungskräfte weniger Antworten geben</title>
      <link>https://www.thequestionlab.com/fuehren-mit-fragen</link>
      <description>Führungskräfte geben zu oft Antworten. Was die Forschung über Führen mit Fragen zeigt – und vier Fragetechniken, die du morgen im Team einsetzen kannst.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Der Antwort-Reflex
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Eine Mitarbeiterin trifft dich an der Kaffeemaschine. Sie seufzt: „Mein Projekt läuft gerade nicht gut.“
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Was passiert in diesem Moment in dir? Wenn du bist wie die meisten Führungskräfte, mit denen ich arbeite, springt sofort etwas an: der Wunsch zu helfen. Du fragst kurz nach, hörst zwei Sätze und hast eine Lösung parat. „Ruf doch mal bei der IT an.“ „Mach es so wie im letzten Quartal.“
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Das fühlt sich effizient an. Ist es aber selten. Denn jede Antwort, die du gibst, ist eine Antwort, die dein Gegenüber nicht selbst gefunden hat. Und jedes Mal lernt dein Team ein bisschen mehr: Mit Problemen geht man zur Chefin. Am Ende sitzt du abends mit den Themen anderer am Schreibtisch und fragst dich, warum niemand Verantwortung übernimmt.
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
           Ich nenne das den
          &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
          Antwort-Reflex
         &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          . Er ist gut gemeint, er ist menschlich, und er ist eine der teuersten Gewohnheiten in der Führung.
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Was die Forschung über Führen mit Fragen zeigt
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Dass Fragen in der Führung wirken, ist kein Coaching-Mythos. Die Forschung dazu ist erstaunlich klar.
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
          Fragen motivieren stärker als Anweisungen.
         &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
           Die Organisationspsycholog:innen Niels Van Quaquebeke und Will Felps haben beschrieben, was sie Respectful Inquiry nennen: Führen durch echtes Fragen und aufmerksames Zuhören. Ihr Befund: Wer so führt, stärkt bei Mitarbeitenden genau die drei Grundbedürfnisse, die intrinsische Motivation tragen. Das Gefühl, selbst zu entscheiden. Das Gefühl, etwas zu können. Und das Gefühl, dazuzugehören.
          &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
          Selbst gefundene Antworten werden eher umgesetzt.
         &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
           Metaanalysen zum sogenannten Question-Behavior-Effect zeigen: Eine gezielt gestellte Frage verändert Verhalten stärker als eine Aussage oder ein Ratschlag. Für den Führungsalltag heißt das: Die Lösung, die deine Mitarbeiterin selbst entwickelt, setzt sie mit höherer Wahrscheinlichkeit um als deine.
          &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
          Nachfragen schafft Vertrauen.
         &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
           Studien der Harvard Business School um Alison Wood Brooks zeigen, dass Menschen, die mehr Fragen stellen, vor allem Nachfragen, als deutlich sympathischer und aufmerksamer wahrgenommen werden. Die meisten unterschätzen diesen Effekt.
          &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
           ﻿
          &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
          Aber nicht jede Frage ist eine Frage.
         &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
           Brooks und ihr Kollege Michael Yeomans haben ein Phänomen untersucht, das jede:r kennt: Boomerasking. Jemand fragt „Wie war dein Wochenende?“, nur um sofort vom eigenen zu erzählen. Wie ein Bumerang kommt die Frage zurück. Ergebnis: Boomerasker wirken unaufrichtig, und das schadet mehr, als wenn sie gar nicht gefragt hätten. In der Führung hat Boomerasking eine eigene Variante: die Frage, auf die du die Antwort schon kennst. „Meinst du nicht, du solltest erst mal …?“ ist keine Frage. Es ist eine Anweisung mit Fragezeichen
          &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          .
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Vier Fragetechniken für deinen Führungsalltag
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
           Gute Fragen sind kein Talent. Man kann sie lernen. In meinem
          &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/keynotes"&gt;&#xD;
      
          TEDx-Talk
         &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
           habe ich vier Fragetechniken vorgestellt, die du ab morgen einsetzen kannst. Hier sind sie, übersetzt in typische Situationen aus dem Führungsalltag.
          &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          was sich verändert
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Die übliche Reaktion
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          „Warum läuft es nicht gut?“
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          „Angenommen, das Projekt läuft in vier Wochen richtig gut. Was wäre dann anders?“
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Anders gefragt
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Der Blick wandert von dem, was nicht funktioniert, zu dem, was möglich wäre. Und wer sich das Ziel vorstellen kann, sieht meist auch den Weg dorthin.
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          1
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Hypothetische Fragen: vom Problem zur Möglichkeit
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Zurück an die Kaffeemaschine. Die naheliegende Frage wäre „Warum läuft es nicht gut?“ – damit hältst du deine Mitarbeiterin im Problem fest. Sie erzählt dir, was sie sich selbst schon hundertmal gesagt hat.
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          2
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Aus einem diffusen Gefühl wird ein konkreter nächster Schritt. Über eine 6 lässt sich sprechen, über „irgendwie nicht gut“ kaum.
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          „So schlimm war es doch nicht.“
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Anders gefragt
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          „Auf einer Skala von 1 bis 10: Wie zufrieden bist du mit dem Ergebnis? – Und was hätte es zu einer 7 gemacht?“
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Die übliche Reaktion
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Skalierungsfragen: vage Gefühle greifbar machen
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          was sich verändert
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Das Projekt ist abgeschlossen, aber deine Mitarbeiterin ist unzufrieden. Der Reflex ist freundlich gemeint, hilft ihr aber nicht beim Reflektieren.
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Manchmal steckt jemand in der eigenen Sicht fest. Zirkuläre Fragen kommen aus der systemischen Beratung. Sie laden dazu ein, die Situation mit den Augen eines anderen zu sehen.
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Frag zum Beispiel: „Wie würde dein Kollege, der mit dir im Projekt war, die Situation beschreiben?“
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Zirkuläre Fragen: andere Perspektiven ins Gespräch hole
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          3
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Oder: „Was würde die Kundin sagen, worauf es ihr ankam?“ Oft merkt dein Gegenüber dabei, dass es viel strenger mit sich ist, als es andere wären. Oder es entdeckt einen Aspekt, den es bisher übersehen hat.
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Anders gefragt
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          So holst du die Momente zurück, in denen sie kompetent und erfolgreich war. Das stärkt das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten – genau das braucht sie für den nächsten Schritt.
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Lösungsorientierte Fragen: auf dem aufbauen, was funktioniert
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          „Pass auf, dass dir X nicht wieder passiert.“
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          4
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          „Was hat beim letzten Mal gut funktioniert, das du wieder nutzen kannst?“
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Die übliche Reaktion
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          was sich verändert
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Ein neues Projekt steht an, und deine Mitarbeiterin hat Sorge, alte Fehler zu wiederholen. Der Reflex lenkt die Aufmerksamkeit auf die Angst.
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Was sich verändert, wenn du mit Fragen führst
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Führen mit Fragen heißt nicht, nie wieder eine Antwort zu geben. Es gibt Situationen, in denen deine Erfahrung gefragt ist und eine klare Ansage die beste Lösung ist. Es geht um die Reihenfolge: erst fragen, dann bei Bedarf beraten.
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Was sich dadurch verändert, merkst du oft schneller als gedacht. Dein Team bringt nicht mehr nur Probleme, sondern erste Lösungsideen. Gespräche werden kürzer, weil du nicht mehr jede Entscheidung selbst durchdenken musst. Und deine Mitarbeitenden wachsen an Aufgaben, die du ihnen vorher abgenommen hättest.
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
          Probier es diese Woche aus:
         &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
           Wähle eine der vier Techniken und setze sie in einem Gespräch ganz bewusst ein. Achte darauf, was anders läuft.
          &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
           Gute Führung gibt nicht die besten Antworten. Sie schafft den Raum,
          &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          in dem andere besser denken
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          .
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
          Und jetzt die Frage an dich:
         &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Wann hast du zuletzt eine Antwort gegeben, obwohl eine Frage mehr bewirkt hätte?
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/af29aa35/dms3rep/multi/postit-gelb-02.webp" alt="Leeres, blassgelbes Blatt Papier mit leichten Knitterfalten"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Führen mit Fragen im ganzen Führungsteam verankern?
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
           Im Workshop The Leadership Lab trainieren wir genau das – wissenschaftlich fundiert und direkt im Arbeitsalltag anwendbar.
          &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          weiterdenken
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
          Quellen
         &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ol&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
           Van Quaquebeke, N. &amp;amp; Felps, W. (2018). Respectful Inquiry: A Motivational Account of Leading Through Asking Questions and Listening. Academy of Management Review, 43(1).
          &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
           Huang, K., Yeomans, M., Brooks, A. W., Minson, J. &amp;amp; Gino, F. (2017). It doesn’t hurt to ask: Question-asking increases liking. Journal of Personality and Social Psychology, 113(3).
          &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
           Brooks, A. W. &amp;amp; John, L. K. (2018). The Surprising Power of Questions. Harvard Business Review.
          &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
           Brooks, A. W. &amp;amp; Yeomans, M.: Studie zu Boomerasking, Journal of Experimental Psychology. [Jahr und Titel vor Veröffentlichung prüfen]
          &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
           Wilding, S. et al. (2020). Meta-Analyse zum Question-Behavior-Effect. Health Psychology Review.
          &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ol&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/af29aa35/dms3rep/multi/thequestionlab-workshop-lernen-in-der-gruppe--annalenaduschl.jpg" length="189507" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Mon, 26 Oct 2026 06:02:26 GMT</pubDate>
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